Großer Andrang bei Bürgerbeteiligungsveranstaltung Verkehr & Mobilität

5. Februar 2015 at 14:14

Gestern Abend war das Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg ein Ort der aktiven Bürger. Sie alle folgten der Einladung der Stadt und der Zukunftswerkstadt zur Bürgerbeteiligungsveranstaltung Verkehr & Mobilität. Der große Andrang zeigt, dass sich die Bergisch Gladbacher für ihre Stadt interessieren und sie mitgestalten wollen. Gerade das Thema Verkehr & Mobilität sprach viele Bürger an. Die Menschen haben mit ihrer Teilnahme demonstriert, dass sie sich an der Entwicklung unserer Stadt beteiligen und ihre Expertise einbringen möchten.

„Die zentralen Fragen der Verkehrspolitik konnten in der Veranstaltung auf Augenhöhe zwischen Bürgern, Fachexperten, Verwaltung und Kommunalpolitikern diskutiert werden. Damit hat diese Bürgerbeteiligungsveranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft in Bergisch Gladbach geleistet“, so Michael Schubek.

Die Mitglieder der Zukunftswerkstadt haben sich als Kommentatoren bei den verschiedenen Themengruppen eingebracht und auch ansonsten aktiv als Bürger mitdiskutiert.

„Jetzt ist es wichtig, dass konkrete Ideen aus der Veranstaltung schnell aufgegriffen werden. Das Thema Radwegeausbau/sichere Schulwege eignet sich, nach Meinung der Zukunftswerkstadt, gut dafür“ findet Schubek.

Hier geht es zum Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 5.2.2015 über die Bürgerbeteiligungsveranstaltung Verkehr & Mobilität.

Hier geht es zum Artikel des Bergischen Handelsblattes vom 11.2.2015 über Bürgerbeteiligungsveranstaltung Verkehr & Mobilität.

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Bürgeranregungen zu den Chancen im Öffentlichen Personennahverkehr

Zukunftswerkstadt unterstützt Stadt bei Bürgerbeteiligungsveranstaltung „Verkehr & Mobilität“

9. Januar 2015 at 10:29

Die Zukunftswerkstadt Bergisch Gladbach macht weiter. Darüber haben wir Sie im Oktober informiert und angekündigt, dass im Frühjahr die zweite Zukunftswerkstadt Verkehr stattfinden wird. Offenbar ist unsere bisherige Arbeit bei der städtischen Verwaltung auf fruchtbaren Boden gefallen.

Denn es wurde ein großer Erfolg – im Sinne von mehr Bürgerbeteiligung – erreicht: Die Stadt Bergisch Gladbach „macht“ Bürgerbeteiligung und setzt damit die Arbeit der Zukunftswerkstadt Verkehr fort. Die Beteiligung der Bürger ist ein wesentliches Element des Mobilitätskonzepts MobiK GL.

Die Stadt lädt dazu am 4. Februar 2015 ab 17 Uhr zur Bürgerbeteiligungsveranstaltung „Verkehr & Mobilität“ in die Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums (Kaule 3-15, 51429 Bergisch Gladbach) ein.

Sie hat das Team der Zukunftswerkstadt darum gebeten, diese Veranstaltung zu unterstützen. Wir arbeiten als Kommentatoren bei den verschiedenen Themengruppen mit und werden uns auch ansonsten aktiv als Bürger vor Ort einbringen.

Das Team der Zukunftswerkstadt freut sich sehr, dass die Stadt bei dem wichtigem Thema Verkehr auch auf Bürgerbeteiligung setzt. Wir haben das Thema Bürgerbeteiligung auf die Agenda von Bergisch Gladbach gesetzt und engagieren uns gerne bei dieser Veranstaltung, um auch dort eine möglichst starke Beteiligung der Bürger zu erreichen.

Die Idee der Unterstützung durch die Zukunftswerkstadt entstand bereits im vergangenen September, als wir Stadtbaurat Stephan Schmickler die Zusammenfassung der Ergebnisse der Zukunftswerkstadt Verkehr vom 23. Juni 2014 präsentierten. Diese Ergebnisse sowie die Dokumentation der Bürgeranregungen wurden anschließend an Herrn Schmickler und das – von der Stadt beauftragte – Ingenieurbüro Rödel und Pachan weitergegeben.

Bei unserer Veranstaltung im Juni entstanden bereits viele gute Ideen rund um das Thema Verkehr in Bergisch Gladbach. Einige der Teilnehmer haben danach schon – auf Basis der veröffentlichten Ergebnisse – weitergedacht und Ideen weiterentwickelt.

Bitte bringen Sie auch Ihre Gedanken, Ideen und Konzepte zur Veranstaltung „Verkehr & Mobilität“ mit. So können wir alle gemeinsam eine hohe Wirksamkeit  von Bürgerbeteiligung erreichen!

Mehr Informationen zur Veranstaltung „Verkehr & Mobilität“ finden Sie in diesem Flyer.

Bedauerliche Nachricht: Bürgerportal setzt Betrieb aus

8. Januar 2015 at 10:12

Mit großem Bedauern hat das Team der Zukunftswerkstadt zur Kenntnis genommen, dass das Bürgerportal Bergisch Gladbach seinen Betrieb aussetzt.

Die Arbeit des Bürgerportals hat die mediale Meinungsvielfalt in Bergisch Gladbach gefördert. Künftig soll diese wichtige „Stimme“ in der lokalen Berichtersttaung fehlen.

Wir schätzen das Engagement des Bürgerportals und hoffen, dass sich doch noch ein Weg findet, um weiterzumachen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Bürgerportals und in der Facebookgruppe Politik in Bergisch Gladbach.

KStA-Artikel „Schubek plant Plattform für Bürgerbeteiligung“

25. Oktober 2014 at 6:52

Im Artikel „Schubek plant Plattform für Bürgerbeteiligung“ des Kölner Stadtanzeigers vom 22. Oktober steht fälschlichwerweise: „Michael Schubek, der unterlegene SPD-Bürgermeisterkandidat, will weiter in Bergisch Gladbach politisch aktiv bleiben – allerdings nicht für eine Partei.“
Richtig ist, dass die Zukunftswerkstadt Bergisch Gladbach jetzt überparteilich ist.
Ich bin weiterhin aktives SPD-Mitglied und engagiere mich für die SPD als Sachkundiger Bürger im Stadtrat von Bergisch Gladbach.

Erfolgreicher Start der Zukunftswerkstadt Verkehr

27. Juni 2014 at 10:00

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Foto: Rege Diskussion einer Arbeitsgruppe bei der Zukunftswerkstatt Verkehr.

Am Montagabend trafen sich rund 70 Bergisch Gladbacher im Gemeindesaal der Gnadenkirche, um bei der 2. Zukunftswerkstatt der SPD miteinander über die Frage zu diskutieren: „Welchen Verkehr braucht unsere Stadt?“.

Nach einer kurzen Einstiegsdiskussion mit den Experten Gerd Seltmann (GSE, Quartiersentwicklung) und Theo Jansen (Leiter Mobilitätsmanagement Verkehrsverbund Rhein-Sieg) wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Im ersten Schritt wurde innerhalb der Teams über die Fragestellung „Was soll Bergisch Gladbach sein? Schlafstadt oder lebendige Stadt?“ gesprochen.

„Ich finde es gut, dass bei der Zukunftswerkstatt Stadt und Verkehr ganzheitlich betrachtet werden. Die Bürger überlegen zuerst, in welcher Stadt sie leben wollen und leiten dann daraus ab, welchen Verkehr sie wollen,“ sagt Gerd Seltmann.

Nach der Präsentation der Ergebnisse der Gruppendiskussionen im Plenum mischten sich die Teams neu und weiter ging es mit der Fragestellung „Welche Verkehrs-Rahmenbedingungen sind uns wichtig und was wollen wir Bürger in die Stadtentwicklungsplanung weitergeben?“. Auch diese Resultate wurden allen vorgestellt und in einer Abschlussdiskussion erörtert.

Theo Jansens Fazit: „Wichtig ist die intelligente Vernetzung der einzelnen Verkehrsmittel. Dafür brauchen wir ein kommunales Mobilitätskonzept. Das zeigt sich auch bei der Zukunftswerkstatt.“

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Verkehr werden – urlaubsbedingt – in den nächsten Wochen dokumentiert, analysiert und dann im Internet veröffentlicht sowie den Medien, den Ratsfraktionen und der Verwaltung zur Verfügung gestellt.

„Unsere Zukunftswerkstatt zum Thema Verkehr hat gezeigt, dass ein konstruktiver Dialog über Parteigrenzen und Interessengruppen hinweg möglich ist. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erbringt wichtige und konstruktive Beiträge für die Politik und die Verwaltung. Die sollten wahrgenommen und weiter verarbeitet werden“, so Michael Schubek.

Der Vorsitzende Robert Winkels stellt zufrieden fest: „Ich habe die zweite Zukunftswerkstatt der SPD als eine Veranstaltung wahrgenommen, bei der ein wichtiges Thema unserer Stadt außerhalb von Sitzungssälen und formalen Zwängen parteiübergreifend und in sehr angenehmer entspannter Atmosphäre diskutiert werden konnte.“

Hier geht es zur Fotogalerie.

Verkehrslösungen für eine aufgeweckte Schlafstadt

24. Juni 2014 at 10:02

So lautet der Artikel des Bürgerportals Bergisch Gladbach über unsere Zukunftswerkstatt Verkehr.

Vielen Dank für diesen gelungenen Bericht!

Hier geht es zum Artikel.

Morgen Zukunftswerkstatt Verkehr

22. Juni 2014 at 9:59
2.Zukunfstwerkstatt

2.Zukunfstwerkstatt

Mit der „2. Zukunftswerkstatt für Bergisch Gladbach“ löst die SPD Bergisch Gladbach eins ihrer zentralen Wahlkampfversprechen ein: Mehr Bürgerbeteiligung in wichtigen Bereichen des öffentlichen Leben umzusetzen. Das Thema Verkehr wurde in der 1. Zukunftswerkstatt von den Bürgern am häufigsten genannt und wird daher jetzt bearbeitet.

Unter dem Thema „Welchen Verkehr braucht eine lebendige Stadt?“ diskutieren die Experten Gerd Seltmann (GSE, Quartiersentwicklung) und Theo Jansen (Leiter Mobilitätsmanagement VRS) mit Michael Schubek und den Bürgern über die zukünftige Verkehrsentwicklung in Bergisch Gladbach.
Zu dieser öffentlichen Veranstaltung am 23. Juni 2014 ab 19 Uhr in dem Gemeindesaal der Gnadenkirche, Hauptstr. 256, sind alle interessierten Vereine, Parteien, Institutionen und Bürger herzlich eingeladen.

Die Verkehrsplanung für Bergisch Gladbach ist nicht nur eine Frage des Autobahnzubringers, der besseren Radwege oder des verbesserten öffentlichen Nahverkehrs.
„Wir dürfen, aufgrund der Diskussion um den Autobahnzubringer, die Komplexität der Verkehrsplanung für Bergisch Gladbach nicht aus den Augen verlieren,“ so Michael Schubek. Sondern sie berührt auch die Diskussion um die Arbeits- oder Wohnstadt Bergisch Gladbach. „Wie können wir die unterschiedlichen und konkurrierenden Ziele berücksichtigen?“ lautet deshalb eine weitere Fragestellung.

Nach einer kurzen Einstiegsdiskussion zwischen den Experten, werden die Bürger in Arbeitsgruppen Ihre Anliegen und Forderungen zum Thema Verkehr einbringen und mit Kommunalpolitikern diskutieren können. Die Ergebnisse werden dokumentiert und den Fraktionen im Rat und der Verwaltung zur Verfügung gestellt und können in den anstehenden Arbeiten zum Flächennutzungsplan sowie zum Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt werden.

Die „Hallo Ü-Wagen“-Moderatorin Julitta Münch moderiert die Veranstaltung.

Einladung zur 2. Zukunftswerkstatt am 23. Juni

10. Juni 2014 at 9:57

Wortmarke_Zukunftswerkstatt

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die SPD GL möchte Sie herzlich zur 2. Zukunftswerkstatt Bergisch Gladbach am 23. Juni 2014 von 19.00-21.30 Uhr in den Gemeindesaal der Gnadenkirche, Hauptstr. 256 in Bergisch Gladbach einladen. Das Thema ist

Welchen Verkehr braucht eine lebendige Stadt?

Nach der 1. Zukunftswerkstatt am 3. Mai in der Fußgängerzone in Bergisch Gladbach setzen wir damit unsere Arbeit zur Bürgerbeteiligung fort. Bürgerbeteiligung war das zentrale Thema der SPD in der Kommunalwahl, weil die wesentlichen Themen der Stadt mit Beteiligung der Bürger besser gelöst werden können. Daher laden wir alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Interessengruppen und Parteien zur Zukunftswerkstatt ein. Das Thema Verkehr wurde von vielen Bürgern in der ersten Zukunftswerkstatt benannt und wird jetzt weiter bearbeitet.

Verkehr ist nicht nur die Frage nach dem Autobahnzubringer, nach besseren Radwegen oder einer verbesserten Bahnanbindung. Deshalb starten wir mit der Frage, welchen Verkehr braucht eine lebendige Stadt. Das berührt auch die Diskussion zur Arbeits- oder Wohnstadt Bergisch Gladbach.

Diese Fragen werden wir mit den Experten Gerd Seltmann (GSE Quartiersentwicklung, www.kql.de) und Theo Jansen (Leiter Mobilitätsmanagement, Verkehrverbund Rhein-Sieg) im Gespräch mit Michael Schubek und der Moderation durch Julitta Münch im Plenum und in Arbeitsgruppen diskutieren.

Alle interessierten Vereine, Parteien, Institutionen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und den Fraktionen im Rat und der Verwaltung zur Verfügung gestellt und können in den anstehenden Arbeiten zum Flächennutzungsplan sowie zum Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Winkels
Michael Schubek

Ergebnis der 1. Zukunftswerkstatt Bergisch Gladbach: Zahlreiche Bürgeranliegen

7. Mai 2014 at 10:00

Wortmarke_Zukunftswerkstatt

Auf der 1. Zukunftswerkstatt am 3. Mai 2014 wurden die Bergisch Gladbacher von Michael Schubek dazu aufgefordert, ihre Anliegen mündlich oder schriftlich zu nennen. Darüber hinaus wurden sie gebeten zu definieren, was Bürgerbeteiligung für sie bedeutet.


Hier finden Sie die vollständige Auflistung – gruppiert nach Themen:

Die Fragen bzw. Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden – bis auf wenige Ausnahmen – wortwörtlich übernommen.


Verkehr:

  • ÖPNV verbessern
  • Radwegenetz verbessern
  • Autobahnzubringer
  • Mobilität verbessern
  • 2. Bahngleis
  • Kostenlose Fahrradabstellplätze
  • Verkehrsplanung
  • Rad- und Fußweg
  • Radwegkennzeichnung
  • Problem Driescher Kreisel
  • LKW-Verkehr, Alte Wipperfüther Str.
  • Verkehrsbelastung Bensberger Str., Entlastung Heidkamp
  • Parkplätze Duckerath schneller ausbauen
  • Mehr Busse nach Rösrath
  • Bessere Verkehrsanbindung


Wohnen:

  • Mehrgenerationen-Wohnen
  • Junges Wohnen
  • Bezahlbares Wohnen
  • Seniorengerechtes Wohnen


Soziales:

  • Altenbegegnungsstätte wieder mit 500 € unterstützen
  • Fehlende Offene Ganztagsschul-Plätze
  • Kinderbetreuung für berufstätige Mütter
  • Schwimmbad erhalten, erschwingliche Preis


Kultur:

  • Theas erhalten
  • Theater Bergischer Löwen erhalten
  • Villa Zanders erhalten
  • Angebot für die Jugend


Allgemein:

  • Erhalt Forumpark
  • Dienstleistung ausbauen (z.B. Kartenvorverkauf für Veranstaltungen)
  • Sauberkeit in der Stadt
  • Zigarettenkippen Busbahnhof, Markt Haltestelle
  • Erhalt Waatsack
  • SPD-Ausflugfahrten
  • Park der Menschenrechte an der Strunde


Was ist für Sie Bürgerbeteiligung?

  • Im Vorfeld Planung bekannt machen
  • Wenn Idee diskutiert werden, gemeinsam umsetzen
  • Mitentscheiden
  • Idee einbringen
  • Mitstreiter finden
  • Bürgerprojekte fördern
  • Antwort erhalten
  • Transparenz
  • Das Beste was es gibt
  • Bürgerbeteiligung für alle Generationen. „Die Jugend ist die Zukunft der Stadt. Senioren bringen die Erfahrung mit.“
  • Gestaltungsbeirat
  • „Politik und Presse müssen besser zusammenarbeiten“. Informelle Presseveranstaltung

Bei der kommenden Zukunftswerkstatt werden diese Anliegen besprochen. Die 2. Zukunftswerkstatt Bergisch Gladbach mit Michael Schubek ist für den 23. Juni 2014 ab 19 Uhr geplant.
Ihre Fragen und Anregungen können Sie schon jetzt per E-Mail an olaf@michael-schubek.de richten.

Startschuss Bürgerbeteiligung

5. Mai 2014 at 9:51

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Foto: Eine Bürgerin (mitte) spricht mit Michael Schubek und Moderatorin Julitta Münch über ihr Anliegen.

„Der Politikstil des 20. Jahrhunderts ist überholt. Die Zeiten der einsamen Entscheidungen des Bürgermeisters sind vorbei,“ sagt Prof. Dr. J. Lietzmann von der Universität Wuppertal, der dort Bürgerbeteiligung erforscht.
Auf der 1. Zukunftswerkstatt der SPD Bergisch Gladbach war „Bürgerbeteiligung“ das zentrale Thema. In einem – für Bergisch Gladbach – völlig neuen Format stellten sich Michael Schubek und die Experten den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Und viele Bergisch Gladbacher nahmen sein Angebot an und sprachen mit ihnen über ihre Anliegen. Diese wurden direkt alle auf einer großen Pinnwand notiert. Besonders häufig wurden mehr Transparenz und frühzeitige Information/Beteiligung – in Kombination mit den beiden Problemfeldern Verkehr und Wohnen – genannt.

„Mehr Beteiligung schafft mehr Engagement. Mehr Engagement entfaltet mehr gestaltende Entwicklung. Der alte Bürgermeister hat diese Stadt verwaltet. Ich will sie zusammen mit den Menschen gestalten. Denn gemeinsam können wir die kommenden Herausforderungen besser bewältigen,“ davon ist der SPD-Bürgermeisterkandidat überzeugt.
Gerhard Seltmann, Quartiersmanager vom Büro für Regionalentwicklung GseProjekte ergänzte aus seiner praktischen Erfahrung: „Die Bürger wollen sich engagieren. Sie wollen, dass man sie ernst nimmt. Ziel muss es sein, die Bürger anzusprechen die nicht damit rechnen, dass man sie einbinden will.“

Auf die Frage der Moderatorin Julitta Münch, ob man die Instrumente für mehr Bürgerbeteiligung neu erfinden muss, sagte Michael Schubek: „Nein, denn in einigen Städten, beispielsweise in Bonn, Essen und Heidelberg gibt es bereits gut entwickelte und in der Praxis erprobte Modelle der Bürgerbeteiligung. Von diesen Erfahrungen können wir profitieren. Etwas bildlich ausgedrückt: Man muss die Eier die bereits gelegt sind, nur noch ausbrüten“.

Die Sorge vieler Bürger, aber auch einiger Politiker, das mehr Bürgerbeteiligung zu Diskussionen bis zum „Sankt Nimmerleinstag“ führe, versteht Schubek gut. Sie sind aber unbegründet. „Es geht bei der Bürgerbeteiligung darum, Entscheidungsprozesse mit den Bürgerinnen und Bürgern gezielt und gemeinsam vorzubereiten, um dann auf dieser Basis transparente und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen.“
Prof Lietzmann fügt hinzu: „Untersuchungen haben gezeigt, dass Projekte mit Bürgerbeteiligung in der Gesamtheit schneller umgesetzt werden, als Vorhaben ohne Bürgerbeteiligung. Denn durch die breitere Akzeptanz in der Bevölkerung gibt es deutlich weniger Widerspruchsverfahren vor Gericht.“ Gerhard Seltmann unterstrich: „Der Vorwurf, die da oben machen ja doch was sie wollen, wird durch frühe Bürgerbeteiligung relativiert. Die da oben, das sind wir da unten.“

Auf die abschießende Frage der Moderatorin Julitta Münch an Michael Schubek, warum er die Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen hat, sagte er: „Ich stehe für einen neuen Politikstil und bin davon überzeugt, dass er sich langfristig durchsetzen wird. Und auf der 1. Zukunftswerkstatt haben wir dazu den Startschuss gegeben.“

Zeitnah wird auf www.michael-schubek.de eine Liste mit allen genannten Bürgeranliegen veröffentlicht und bei der kommenden Zukunftswerkstatt werden diese besprochen. Die 2. Zukunftswerkstatt mit Michael Schubek ist für den 23. Juni 2014 ab 19 Uhr geplant. Fragen und Anregungen können sie schon jetzt per E-Mail an olaf@michael-schubek.de richten.

Hier geht es zur Fotogalerie.

Hier erfahren Sie mehr über Prof. Dr. J. Lietzmann von der Universität Wuppertal.

Hier erfahren Sie mehr über Gerhard Seltmann, Quartiersmanager vom Büro für Regionalentwicklung GseProjekte.