Erfolgreicher Start der Zukunftswerkstadt Verkehr

27. Juni 2014 at 10:00

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Foto: Rege Diskussion einer Arbeitsgruppe bei der Zukunftswerkstatt Verkehr.

Am Montagabend trafen sich rund 70 Bergisch Gladbacher im Gemeindesaal der Gnadenkirche, um bei der 2. Zukunftswerkstatt der SPD miteinander über die Frage zu diskutieren: „Welchen Verkehr braucht unsere Stadt?“.

Nach einer kurzen Einstiegsdiskussion mit den Experten Gerd Seltmann (GSE, Quartiersentwicklung) und Theo Jansen (Leiter Mobilitätsmanagement Verkehrsverbund Rhein-Sieg) wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Im ersten Schritt wurde innerhalb der Teams über die Fragestellung „Was soll Bergisch Gladbach sein? Schlafstadt oder lebendige Stadt?“ gesprochen.

„Ich finde es gut, dass bei der Zukunftswerkstatt Stadt und Verkehr ganzheitlich betrachtet werden. Die Bürger überlegen zuerst, in welcher Stadt sie leben wollen und leiten dann daraus ab, welchen Verkehr sie wollen,“ sagt Gerd Seltmann.

Nach der Präsentation der Ergebnisse der Gruppendiskussionen im Plenum mischten sich die Teams neu und weiter ging es mit der Fragestellung „Welche Verkehrs-Rahmenbedingungen sind uns wichtig und was wollen wir Bürger in die Stadtentwicklungsplanung weitergeben?“. Auch diese Resultate wurden allen vorgestellt und in einer Abschlussdiskussion erörtert.

Theo Jansens Fazit: „Wichtig ist die intelligente Vernetzung der einzelnen Verkehrsmittel. Dafür brauchen wir ein kommunales Mobilitätskonzept. Das zeigt sich auch bei der Zukunftswerkstatt.“

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Verkehr werden – urlaubsbedingt – in den nächsten Wochen dokumentiert, analysiert und dann im Internet veröffentlicht sowie den Medien, den Ratsfraktionen und der Verwaltung zur Verfügung gestellt.

„Unsere Zukunftswerkstatt zum Thema Verkehr hat gezeigt, dass ein konstruktiver Dialog über Parteigrenzen und Interessengruppen hinweg möglich ist. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erbringt wichtige und konstruktive Beiträge für die Politik und die Verwaltung. Die sollten wahrgenommen und weiter verarbeitet werden“, so Michael Schubek.

Der Vorsitzende Robert Winkels stellt zufrieden fest: „Ich habe die zweite Zukunftswerkstatt der SPD als eine Veranstaltung wahrgenommen, bei der ein wichtiges Thema unserer Stadt außerhalb von Sitzungssälen und formalen Zwängen parteiübergreifend und in sehr angenehmer entspannter Atmosphäre diskutiert werden konnte.“

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